Das Wochenende habe ich bei Schwester, Nichte und brother-in-law verbracht. Nach einen furchtbaren Hinflug, der 2 1/2 Stunden Verspätung hatte und bei welchem das kleine Flugzeug vom Sturm ordentlich durchgeschüttelt wurde, war ich letztlich gegen2am endlich angekommen!
Das Wetter dort oben im Norden ist etwas unfreundlicher als in NYC, kalt und vor allem liegt noch Schnee, bzw. schmilzt und verwandelt alle Wege und Straßen in riesige Pfützen oder Matschpfühle. Aber wir haben uns die Laune nicht vermiesen lassen und sind trotzdem bummeln gegangen. Meine Nicht und ich bewunderten schon mal die Sommerkleider auf der Church Street, der Haupteinkaufsstraße von Burlington.
In Vergleich zu NYC ist hier alles so klein, angenehm ruhig und vor allem nicht so voll gestopft mit Leuten!
Hier sieht man auch die typischen amerikanischen Hauses mit der Veranda davor, wie man es aus den Hollywood-Filme kennt. Leider sind viele von ihnen etwas heruntergekommen. Hier verfolgt man eine etwas andere Renovierungsphilosophie als in Deutschland: Warum reparieren, wenn man es genauso gut abreißen und neu bauen kann? Oder einfach verfallen lassen und anderswo neu bauen, genug Land ist da!
Am Sonntag sind wir zur Lake Champlain Chocolate Factory gelaufen bzw. gewatet, gesprungen... denn der Weh war seeehr pfützenreich... Ich weiß, eine Schokifabrik ist ein seltsamer Ort für jemanden, der eigentlich keine Schokolade mag.
Aber ich kleinen Dosen ist diese Schoki hier sehr gut!! Und es interessant, einmal einen Blick in die Produktionshalle zu werfen mit den riesigen Kupferkesseln.
Auf dem Rückweg entdeckten wir ein freundliches Nashorn, dass in einer etwas misslichen Situation war... ;-) Wir konnten ihm leider auch nicht helfen, denn es befand sich im 1. Stock!
Auf meinem Rückflug gestern abend hatte ich dank der Umstellung auf Sommerzeit in den USA einen tollen Sonnenuntergang über den Wolken! Ich war ehrlich gesagt selbst erstaunt, wie gut meine kleine Kamera das hingekommen hat, aber die Bilder sind fantastisch!!
Glückselig setzten wir unsere Reise in den kleinen aber vollkommenen Teil unserer Ewigkeit fort.
Dienstag, 15. März 2011
Sonntag, 13. März 2011
30 Tage Wahrheit - Tag 3
Tag 03 → Etwas, das Du Dir selbst vergeben musst
Ehrlich gesagt gibt es da nicht so viel. Ich überlege grundsätzlich vorher, was ich tue, vorallem wenn es um etwas geht, was ich mir im Nachhinein selbst vergeben müsste. Aber mir fällt da trotzdem spontan etwas ein, denn ich habe heute gesündigt...
Ich, diejenige, die eigentlich keine Schokolade essen mag, habe genau das heute getan. Ich war mit Schwester, brother-in-law und Nichte in der Lake Champlain Chocolate Fabrik und habe dort im Laden ein Schoko-Mint-Taler gekostet und auf dem Heimweg habe ich ein Schoko-Karamel-Ei genascht. Die Schoki hier ist wirklich so köstlich, dass selbst ich einfach nicht nein sagen kann...
Aber ehrlich gesagt war es nicht schwer, mir das selbst zu vergeben, denn die Sünde war zu süß für lange Reue!
Ehrlich gesagt gibt es da nicht so viel. Ich überlege grundsätzlich vorher, was ich tue, vorallem wenn es um etwas geht, was ich mir im Nachhinein selbst vergeben müsste. Aber mir fällt da trotzdem spontan etwas ein, denn ich habe heute gesündigt...
Ich, diejenige, die eigentlich keine Schokolade essen mag, habe genau das heute getan. Ich war mit Schwester, brother-in-law und Nichte in der Lake Champlain Chocolate Fabrik und habe dort im Laden ein Schoko-Mint-Taler gekostet und auf dem Heimweg habe ich ein Schoko-Karamel-Ei genascht. Die Schoki hier ist wirklich so köstlich, dass selbst ich einfach nicht nein sagen kann...
Aber ehrlich gesagt war es nicht schwer, mir das selbst zu vergeben, denn die Sünde war zu süß für lange Reue!
Freitag, 11. März 2011
1. Beim Aufwachen war ich einfach nur froh, bei meiner Schwester und ihrer Familie zu sein!
2. Ich esse zwar das amerikanische Brot, aber es fällt mir schwer.
3. Im Kino habe ich mir letztes Wochenende mit den Mädels "Adjustment Bureau" angesehen.
4. Wenn einem etwas keinen Spaß macht, kann man es auch lassen.
5. Fastenzeit, darauf kann ich auch gerne verzichten.
6. Absolut unverzichtbar ist eine gute Handcreme.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Chili non Carne und einen gemütlichen Abend im Kreis der kleinen Familie meiner Schwester , morgen habe ich nichts bestimmtes, außer Spaß haben geplant und Sonntag möchte ich entspannen und den Tag in Burlington genießen!
30 Tage Wahrheit - Tag 2
Tag 02 → Etwas, das Du an Dir liebst.
Das ist keine ganz so schwere Aufgabe: Meine Zuverlässigkeit und meine Ehrlichkeit. Erstere macht mir zwar manchmal das Leben schwer, weil dazu neige, von anderen die selbe Zuverlässigkeit zu erwarten, womit ich aber meistens ziemlich daneben greife.
Ich weiß, das sind komische Dinge, um sie an sich selbst zu mögen. Aber so ist es.
Es gibt beispielsweise wenig auf dieser Welt was ich so sehr verabscheue, wie Unehrlichkeit. Ich finde Leute fürchterlich, die lieber hinter dem Rücken anderer Leute über diese reden, statt dem Entsprechende persönlich zu sagen, was einen stört. Denn erst durch Letzteres lässt sich das eigentliche Problem lösen, durch Ehrlichkeit! Aber wo bleibt denn da der Lästerspaß! Ich weiß selbst gut genug, dass Ehrlichkeit nicht bei jedem gut ankommt, es gibt genug Menschen, die es gar nicht schätzen, wenn man zu ihnen ehrlich ist, weil sie auch gut ohne diese auskommen. Ich habe mir auch bestimmt nicht nur Freunde damit gemacht.
Aber ich mag es an mir, dass ich ehrlich bin, zu mir und zu anderen, auch wenn's manchmal keinen Spaß macht.
Mit der Zuverlässigkeit ist das ähnlich. Unzuverlässigkeit kommt meist mit Faulheit oder Rücksichtslosigkeit gekoppelt daher und macht mich regelmäßig wahnsinnig!
Aber was soll's, es kann ja nicht jeder so sein wie ich ;-)
Und um ehrlich zu sein, glaube ich, treibt meine Zuverlässigkeit den ein oder anderen aufgrund seiner eigenen Unzuverlässigkeit in den Wahnsinn, weil man im Zweifel dann auch auf die Unzuverlässigkeit des Gegenübers zählt.
Das ist keine ganz so schwere Aufgabe: Meine Zuverlässigkeit und meine Ehrlichkeit. Erstere macht mir zwar manchmal das Leben schwer, weil dazu neige, von anderen die selbe Zuverlässigkeit zu erwarten, womit ich aber meistens ziemlich daneben greife.
Ich weiß, das sind komische Dinge, um sie an sich selbst zu mögen. Aber so ist es.
Es gibt beispielsweise wenig auf dieser Welt was ich so sehr verabscheue, wie Unehrlichkeit. Ich finde Leute fürchterlich, die lieber hinter dem Rücken anderer Leute über diese reden, statt dem Entsprechende persönlich zu sagen, was einen stört. Denn erst durch Letzteres lässt sich das eigentliche Problem lösen, durch Ehrlichkeit! Aber wo bleibt denn da der Lästerspaß! Ich weiß selbst gut genug, dass Ehrlichkeit nicht bei jedem gut ankommt, es gibt genug Menschen, die es gar nicht schätzen, wenn man zu ihnen ehrlich ist, weil sie auch gut ohne diese auskommen. Ich habe mir auch bestimmt nicht nur Freunde damit gemacht.
Aber ich mag es an mir, dass ich ehrlich bin, zu mir und zu anderen, auch wenn's manchmal keinen Spaß macht.
Mit der Zuverlässigkeit ist das ähnlich. Unzuverlässigkeit kommt meist mit Faulheit oder Rücksichtslosigkeit gekoppelt daher und macht mich regelmäßig wahnsinnig!
Aber was soll's, es kann ja nicht jeder so sein wie ich ;-)
Und um ehrlich zu sein, glaube ich, treibt meine Zuverlässigkeit den ein oder anderen aufgrund seiner eigenen Unzuverlässigkeit in den Wahnsinn, weil man im Zweifel dann auch auf die Unzuverlässigkeit des Gegenübers zählt.
Donnerstag, 10. März 2011
Vermont, ich komme!!
Heute abend geht es für ein verlängertes WE nach Burlington, VT zu Schwester, Nichte und Brother-in-law!! Und natürlich zu jeder Menge Schnee, wie ich in unserem Familien Blog "the crows flight - 3765 miles apart" gelesen habe! Und ich kann es kaum erwarten. Trotzdem muss ich noch einen halben Tag im Büro still sitzen und arbeiten... Dabei steht der Weekender schon gepackt bereit und wartet in meinem Zimmer nur darauf, dass ich ihn mir schnappe und mit der Subway gen Flughafen flitze. Ich freue mich so sehr auf selbst gebackenes Brot, Essen selber kochen, Spielen mit meiner Nichte, Quatschen mit meiner Schwester und ihrem Mann, Knuddeln und Spielen mit allen dreien und und und... ;-)
Das wird ein Spaß!!! Und vor allem endlich mal raus aus der Großstadt! NY ist zwar echt eine tolle Stadt, aber in mancherlei Hinsicht einfach too much. Vorallem solange noch nichts grün ist, ist's manchmal etwas trostlos...
Parole: Durchhalten bis heute abend!! Denn es lohnt sich!!
Schwesterherz: Ich freue mich, das wird ein tolles WE!!
Das wird ein Spaß!!! Und vor allem endlich mal raus aus der Großstadt! NY ist zwar echt eine tolle Stadt, aber in mancherlei Hinsicht einfach too much. Vorallem solange noch nichts grün ist, ist's manchmal etwas trostlos...
Parole: Durchhalten bis heute abend!! Denn es lohnt sich!!
Schwesterherz: Ich freue mich, das wird ein tolles WE!!
Mittwoch, 9. März 2011
Neues Projekt - 30 Tage Wahrheit - Tag 1
Ich bin heute durch Zufall auf eine spannende Idee gebracht worden, beim durchstöbern anderer Blogs... Zur Förderung der Selbstreflektion, was ja nicht gerade zu meinen Stärken gehört.
Und so funktioniert's:
Vorgegeben sind 30 Fragen bzw. Aufgaben, die ich an 30 Tagen bewältigen muss. Um es realisierbar zu gestalten, stelle ich mich jeden zweiten Tag einer Aufgabe.
So, und nun ein bisschen Selbstreflektion vielleicht? Mal sehen wie ich mich schlage...
Tag 01 → Etwas, das Du an Dir hasst.
Puh, das ist schwer, ich meine, jeder mag irgendetwas an sich nicht, aber hassen? Das ist schon ein starkes Gefühl...
Meine Hüften, ja, das ist etwas, worüber ich mich Stunden aufregen kann. Meine Hüften sind einfach viel zu breit, nicht dass ich daran etwas ändern könnte, denn mein Becken ist einfach so breit und Knochen kann man auch durch Diät nicht schmäler machen. Wenn ich meine Hosengürtel so eng mache, dass die Hose nicht rutscht, drückt das direkt auf meine Hüftknochen. Wenn ich zu meinem süßen Kleid, dass ich mir hier in NY gekauft habe, meinen neuen Gürtel auf der Taille tragen will, macht das meine Hüften optisch noch breiter und sieht einfach nur unmöglich aus.
Jetzt muss ich das verdammte Kleid ohne Gürtel tragen...
Wenn ich auch nur ein kleines bisschen abnehme, hat das sofort zur Folge, dass meine Hüftknochen raus stehen, so dass ich gleich aussehe als würde ich verhungern.
Ja, ich habe hier schon auf das ein oder andere hübsche Kleidungsstück verzichtet, dass ich mir gerne gegönnt hätte, weil man in NY viel bekommt, was bei uns nicht auffindbar oder unbezahlbar ist, wenn da meine Hüften nicht wären.
Meine einzige Hoffnung ist, dass sich mein breites Becken irgendwann bei einer Geburt bezahlt macht... aber da das momentan nicht geplant ist, ärgere ich mich einfach weiter über meine modischen Einschränkungen.
Und noch ein Trost, meine Schwestern haben die gleichen Hüften ;-)
So, jetzt brauche ich bei soviel Ärger erstmal einen Tag zum Erholen...
Und so funktioniert's:
Vorgegeben sind 30 Fragen bzw. Aufgaben, die ich an 30 Tagen bewältigen muss. Um es realisierbar zu gestalten, stelle ich mich jeden zweiten Tag einer Aufgabe.
So, und nun ein bisschen Selbstreflektion vielleicht? Mal sehen wie ich mich schlage...
Tag 01 → Etwas, das Du an Dir hasst.
Puh, das ist schwer, ich meine, jeder mag irgendetwas an sich nicht, aber hassen? Das ist schon ein starkes Gefühl...
Meine Hüften, ja, das ist etwas, worüber ich mich Stunden aufregen kann. Meine Hüften sind einfach viel zu breit, nicht dass ich daran etwas ändern könnte, denn mein Becken ist einfach so breit und Knochen kann man auch durch Diät nicht schmäler machen. Wenn ich meine Hosengürtel so eng mache, dass die Hose nicht rutscht, drückt das direkt auf meine Hüftknochen. Wenn ich zu meinem süßen Kleid, dass ich mir hier in NY gekauft habe, meinen neuen Gürtel auf der Taille tragen will, macht das meine Hüften optisch noch breiter und sieht einfach nur unmöglich aus.
Jetzt muss ich das verdammte Kleid ohne Gürtel tragen...
Wenn ich auch nur ein kleines bisschen abnehme, hat das sofort zur Folge, dass meine Hüftknochen raus stehen, so dass ich gleich aussehe als würde ich verhungern.
Ja, ich habe hier schon auf das ein oder andere hübsche Kleidungsstück verzichtet, dass ich mir gerne gegönnt hätte, weil man in NY viel bekommt, was bei uns nicht auffindbar oder unbezahlbar ist, wenn da meine Hüften nicht wären.
Meine einzige Hoffnung ist, dass sich mein breites Becken irgendwann bei einer Geburt bezahlt macht... aber da das momentan nicht geplant ist, ärgere ich mich einfach weiter über meine modischen Einschränkungen.
Und noch ein Trost, meine Schwestern haben die gleichen Hüften ;-)
So, jetzt brauche ich bei soviel Ärger erstmal einen Tag zum Erholen...
Montag, 7. März 2011
Wochenende!!
Das Wochenende begann Freitag abend mit einem Musicalbesuch mit den Mädels, Mary Poppins. Es war fantastisch. Die Umsetzung der Geschichte war super und Mary fliegt tatsächlich mit ihre, Schirm über Bühne und Publikum!
Das Theater an sich, also das Gebäude war schon bestaunenswert! Es war so ein richtiges Broadwaygebäude... auf alt gemacht, toll verziert, bemalt... wirklich schön! Schwer zu fotografieren, weil das Licht diffus war. Daher muss ich die Fotos noch etwas überarbeiten...
Die Tanzszenen waren atemberaubend, was die da hingelegt haben, offensichtlich hatten viele sowohl eine Ballett- als auch eine Stepptanzausbildung. Die Fantasiebilder waren atemberaubend... Was soll ich sagen, man muss es einfach gesehen haben!
Anschließend noch ein Schlaftrunk ;-) und dann ab in die Heia!
Samstag sind wir dann (diesmal mit einer Australierin und einer Tschechin) den Central Park nach Harlem hoch gelaufen, ungefähr 90 Blocks, knapp zwei Stunden und wir hatten tollstes Frühlingswetter! Und ich habe sogar Schneeglöckchen gesehen!
Harlem ist eine ganz andere Welt, keine Hochhäuser, 90% Schwarze, heruntergekommen, dreckig und viele exotische Läden, die eher unheimlich sind. Ich war froh, nicht allein zu sein... Lunch gab's dann in einem kleinen "Soul Food" Restaurant: Waffels mit Fried Chicken (paniertes halbes Huhn). Die Waffel war ungefähr so groß wie die deutschen Herzwaffeln, aber in der Mitte geklappt ungefähr so dick wie mein Mittelfinger lang ist. Auf diese Waffel tut man Butter und Ahornsirup und isst dazu das panierte halbe Huhn. Eine spannende Mischung aber vorzüglich!!!
Nachmittag sind wir noch etwas durch die teuren Geschäftsstraßen der Upper East Side (das teuerste Viertel NYs)gebummelt, Schaufenstershopping...
Abends haben wir unsere geschundenen Füße im Kino gegenüber ausgeruht und "Adjustment Bureau" angesehen mit Matt Damon. Der Film ist hier erst am Freitag angelaufen und ist super!
Sonntag waren wir, insbesondere weil es geschifft hat im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud und haben alte Bekannte wieder getroffen:
James Bond (Daniel Craig)
Beyonce (Sängerin)
George Clooney (Schauspieler)
Edward!
Und ich durfte beim Flaggehissen helfen ;-)
Jetzt ist Montag, das Wochenende hat mich geschafft!! Und ich freue mich, dass ich nur eine 4-Tage-Woche habe!
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